Unterkategorie

Suchbegriff: Unternehmensverantwortung und ESG

Der amerikanische Investor Steven Wood unternimmt einen weiteren Versuch, in den Verwaltungsrat der Swatch Group zu gelangen, und kritisiert dabei die dominante Kontrolle der Familie Hayek durch unverhältnismäßige Stimmrechte und Führungspositionen. Wood, der sich bereits 2025 erfolglos beworben hatte, hat für die Hauptversammlung 2026 Vorschläge zur Reform der Unternehmensführung eingereicht und übt damit angesichts der Besorgnis über die schwache Performance Druck auf die Unternehmensführung aus.
Die Deutsche Bank hat zugegeben, in ihrer Geschäftsbeziehung mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der angeblich bis zu 40 Konten bei der Bank unterhielt, schwerwiegende Fehler begangen zu haben. Die Bank räumte ein, dass es ein Fehler war, Epstein 2013 als Kunden zu akzeptieren, und erklärte, dass sie aus diesem Vorfall gelernt und verbesserte Kontrollen und Schulungen eingeführt habe. Der Skandal hat zu Forderungen nach vollständiger Offenlegung der Finanzunterlagen vor der Jahreshauptversammlung der Bank geführt, wobei die Aufsichtsbehörden sich mit den Folgen der Geschäftsbeziehung zu Epstein befassen, der einen Missbrauchsring betrieb, bevor er 2019 in Haft starb.
Die nachgewiesenen Ölreserven von Shell sind auf den niedrigsten Stand seit 2013 gesunken, mit einer Restlebensdauer der Reserven von weniger als 8 Jahren, was bis 2035 zu einem Produktionsrückgang von 350.000 bis 800.000 Barrel pro Tag führen könnte. Der Rückgang ist auf chronische Unterinvestitionen in die Exploration zurückzuführen, die durch Energieumstellungsziele, ESG-Druck und gerichtliche Entscheidungen verursacht wurden, wobei die weltweiten Entdeckungen auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten sind.
Irene Brunner von der Swiss Structured Products Association spricht über die Loyalität der Anleger gegenüber strukturierten Produkten und stellt fest, dass Schweizer Anleger Barrier Reverse Convertibles bevorzugen, die an Unternehmen wie Nestlé, Novartis und Roche gebunden sind, während deutsche Anleger Discount- und Bonus-Zertifikate bevorzugen. Sie hebt die anhaltende Nachfrage institutioneller Anleger nach nachhaltigen strukturierten Produkten hervor und erwähnt, dass die deutschen Börsen zwanzigmal mehr Produkte anbieten als die Schweiz.
Die Deutsche Bank sieht sich erneut einer genauen Prüfung ihrer Geschäftsbeziehungen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgesetzt. Vertrauliche Dokumente zeigen Zahlungen in Höhe von 874.649 US-Dollar an ausländische Models und 6,4 Millionen US-Dollar an Anwaltskosten für Komplizen. Die Bank, die 2020 wegen Überwachungsmängeln mit einer Geldstrafe von 150 Millionen US-Dollar belegt wurde, musste einen Kursrückgang ihrer Aktien hinnehmen, als neue Details aus kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten bekannt wurden, die die anhaltenden regulatorischen und reputationsbezogenen Herausforderungen verdeutlichen.
Der Artikel deckt auf, wie Geierfonds wie VR Capital, Farallon Capital und Aurelius Capital Länder in Wirtschaftskrisen ausbeuten, indem sie deren notleidende Schulden zu niedrigen Preisen aufkaufen und dann mit aggressiven rechtlichen Mitteln massive Rückzahlungen erzwingen. Dabei erzielen sie oft Gewinne in Höhe von Hunderten oder Tausenden von Prozent, während sie die finanzielle Lage von schwachen Nationen wie der Ukraine, Äthiopien, Mosambik, Griechenland und Argentinien verschlechtern.
Die Credit Suisse sieht sich einer laufenden Untersuchung hinsichtlich ihrer historischen Verbindungen zu Verbrechen aus der Nazizeit gegenüber, wobei die Frage der Verantwortlichkeit trotz der Verstrickung der Bank in diese historischen Angelegenheiten weiterhin ungeklärt ist.
Die Zürcher Kantonalbank Asset Management hat Ruben Feldman mit Wirkung zum 1. April 2026 zum neuen Leiter Nachhaltigkeit ernannt. Feldman, der seit 2020 bei der Bank tätig ist und zuvor als stellvertretender Leiter Nachhaltigkeit fungierte, wird den Bereich ESG-Strategie & Entwicklung leiten. Er war maßgeblich an der Entwicklung der Analyseplattform Sustainalyzer der Bank beteiligt und bringt umfangreiche Erfahrungen aus früheren Positionen bei RobecoSAM und STOXX mit.
Der Artikel enthüllt, dass Schweizer Banken wie UBS, Pictet und Zürcher Kantonalbank sowie die Schweizerische Nationalbank mehrere Millionen Dollar in Unternehmen wie Geo Group und Corecivic investiert haben, die eng mit der US-Einwanderungsbehörde ICE zusammenarbeiten. Diese Unternehmen sehen sich Vorwürfen wegen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, was Nichtregierungsorganisationen dazu veranlasst hat, bei der OECD eine Beschwerde gegen die Schweizer Institutionen einzureichen, weil sie ihren Einfluss nicht genutzt haben, um diese Probleme anzugehen. Während einige Banken wie JP Morgan seit 2019 die Finanzierung dieser Unternehmen eingestellt haben, setzen die Schweizer Institutionen ihre Investitionen fort und behaupten, dass sie durch Investmentfonds kundenorientiert seien.
Der Artikel analysiert globale Strategien zur Betrugsbekämpfung und vergleicht dabei den auf Rückerstattungen ausgerichteten Ansatz Großbritanniens mit dem präventionsorientierten Modell Australiens. Während Großbritannien eine umfassende Rückerstattung für autorisierte Push-Zahlungsbetrügereien vorschreibt, erlegt das australische National Anti-Scam Centre Banken, Telekommunikationsunternehmen und digitalen Plattformen gesetzliche Pflichten mit durchsetzbaren Verpflichtungen auf. Wichtige Erkenntnisse unterstreichen, dass präventionsorientierte Reformen, sektorübergreifende Rechenschaftspflicht, eine starke nationale Führung und der Austausch von Daten in Echtzeit für eine wirksame Betrugsbekämpfung unerlässlich sind. Die USA, die jährlich Betrugsverluste in Höhe von über 12,5 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen haben, verfügen über keine koordinierte nationale Strategie und könnten von diesen internationalen Modellen lernen.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.